<link href="//fonts.googleapis.com/css?family=Open+Sans+Condensed:300,300italic,700&amp;subset=latin-ext" rel="stylesheet" type="text/css"/>
erfolglose Webseiten

5 Webseiten-Kunden-Killer

Nichts ist so ärgerlich, wie eine neue und teuer erstellte Hompage und das Feedback nach ein, zwei Monaten ist, dass die Webseite sich nicht auszahlen wird, weil sie beim Kunden nicht ankommt. Adé Geld, Zeit und Kunde. Doch auf was genau sollten Sie achten und was sollten Sie vermeiden, wenn Sie eine Homepage haben möchten, die es drauf hat? In diesem kurzen Blog lernen Sie die schlimmsten Homepage-Kunden-Killer kennen:

1. Ein Webadresse, die sich keiner merken kann.

Ach, es könnte ja so einfach sein. Man heißt Gabi Bauer, produziert Armbänder und die dazugehörige Domain heißt: "gabis-armbaender.de" oder "schicke-armbaender.de" oder, wenn man gleich eine eine ganze Marke etablieren möchte: "gabas.de" (die ersten beiden Buchstaben vom Vornamen und Nachnamen!) All das könnte der Kunde sich wahrscheinlich noch merken. Da Gabi ihren Shop gleich unter einen guten Stern stellen möchte, nennt sie diesen: "Aphrodites-style.de". Dagegen wäre nichts zu sagen, doch wieviele Kunden werden sich gerade in der Anfangsphase diesen Namen merken und wenn sie sich diesen gemerkt haben, dann auch noch richtig schreiben? Die Wahrscheinlichkeit hier bereits Kunden zu verlieren, ist für ein Unternehmen, das am Anfang steht einfach zu gefährlich.

Mein Tipp: wählen Sie einen Domainnamen (Unternehmensnamen), den sich Ihr Kunde merken kann und der einfach zu schreiben ist.

 

2. Eine Domainendung, die keiner kennt.

Na gut, im obrigen Beispiel habe ich die .de Endung genannt. Was aber macht Gabi, wenn die schon vergeben ist? Und siehe da, sie ist es. Kein Problem: seit 2015 stehen einem etliche neue Domainendungen zur Verfügung. Da Gabi aus Bayern kommt, entscheidet sie sich ganz pragmatisch für: "Aphrodites-style.bayern". Gute Idee, aber mit dieser Endung dürfte die Kundschaft nach Gabis Armbänder länger suchen, als ihr lieb ist, denn die Endung .bayern genauso bekannt zu machen wie eine .de-Endung muss man Google erst einmal erklären. Wenn Sie schon einmal im Internet etwas gesucht haben, dann wissen Sie, wie schnell man auf anderen schönen Seiten landet... und die haben dann einen Kunden mehr. Früher hat man das: "andere Mütter haben auch schöne Töchter - genannt! Und das wollen Sie vermeiden. Deshalb: Denken Sie über Ihre Doaminendung genau nach.

Mein Tipp: wenn die nationale Domainendung (ind Deutschland de) mit dem gleichen Namen schon vergeben ist, ist es gut darüber nachzudenken, welcher Namen noch gut für das Unternehmen wäre.

 

3. Viel Text auf Seiten, den keiner lesen will.

Viel Text ist gut für Google, das hat sich bei manch einem richtig festgesetzt. Viel zu lesen ist aber nicht gut für den Kunden oder zumindest kommt es ganz darauf an, wo, welcher Text steht und welchen Sinn und Zweck er erfüllen soll! Es geht also nicht einfach nur um Text. Wir schauen auf Gabis Homepage. Die hat auf der Startseite ihr halbes Leben geparkt und anstelle von glücklich-stylish-anmutigenden Armbändern steht da jetzt die ewig zu scrollende "Herzlich Willkommen und schön das Sie da sind" Einleitung. Das schreckt jeden Kunden ab, denn Zeit ist ein wichtiger Teil in unserem Leben. Und keiner hat Zeit und Lust nach der Information auf einer Webseite zu suchen.

Mein Tipp: Schreiben Sie nur Text auf Ihre Webseite, die der Kunde braucht um zu verstehen, was Sie verkaufen oder welches Problem Sie lösen, wobei Sie ihm helfen können. Löschen Sie Phrasen- oder Text und Seitenfüller raus.

 

4. Eine Menüstruktur, die verwirrt.

Gabi ist ein sehr genauer Mensch. Zuhause in ihrem Wäscheschrank hat alles seine Ordnung. Viele kleine Schubladen trennen Socken, Unterwäsche und Tücher voneinander. Was zu Hause in Gabis Wäscheschrank vielleicht Sinn macht, macht auf ihrer Homepage keinen mehr. Hier hat sie eine Menüstruktur angelegt, die es dem Kunden schwer macht, schnell zu einem Produkt zu gelangen. (wenn der Kunde denn noch da ist nach dieser ultra langen Startseite...) Aber gehen wir mal davon aus, er ist noch da und er hat die Menüleiste entdeckt, denn nur weil viel Text auf der Startseite steht, muss der Kunde diesen ja noch nicht lesen. Unser Kunde winkt ab und klickt sofort auf sein Bedürfnis, nämlich auf den Menüpunkt Armbänder. Da öffnet sich eine völlig neue Seite mit einer Untermenüstruktur, die unterteilt ist in: Armbänder für Frauen - Armbänder für Männer - Armbänder für Buben und Armbänder für Mädchen. Prima, denkt sich unser Kunde, gleich bin ich am Ziel und klickt fröhlich auf Armbänder für Frauen: da erscheint eine weitere Menüstruktur: Lederarmbänder - Strukturarmbänder - Kautschukarmbädner - Stahlarmbänder - Selbstgemachte Armbänder - Goldarmbänder... behautpen wir mal der Kunde ist extrem willig, sie (Frauen haben oft mehr Geduld 😄) ist nun seit 5 Minuten auf Gabis Seite zugange und hat noch kein einziges Armband gesehen. Sie klickt auf den Untermenüpunkt: Lederarmbänder und gelangt - Sie ahnen es, auf eine weitere Unterteilung nämlich Farben: rot - schwarz - blau. die Kundin musste sich neben dem Kampf mit der Menüleiste bereits mehrfach entscheiden. Jede Entscheidung kostet Energie. Man geht davon aus, dass sollte der 3. Klick nicht die erhoffte Botschaft bringen, der Kunde wegklickt (er verläßt die Seite)

Mein Tipp: Egal wieviele verschieden Produkte Sie verkaufen, zeigen Sie Ihrem Kunden diese zeitnah und wenn der Kunde eine Auswahl /Kriterien haben soll, nach denen er suchen oder sortieren kann, dann legen Sie Ihre Möglichkeiten in der Sidebar ab. Dann kann der Kunde surfen und staunen und sich später entscheiden nach welchen gezielten Kriterien er suchen möchte.

 

5. Eine Ladezeit, die keiner aushält.

Den letzten Top-Kunden-Killer den ich hier noch vorstellen möchte, ist die Ladezeit. Wenn eine Seite eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis sie da ist, dann sollte man einen Profi darüber schauen lassen. Warum baut sich die Seite so langsam auf? Das kann verschiedene Ursachen haben. Falsch runtergerechnete Fotos, oder Fehler im Seitenquelltext, lang ladende Videos - und überhaupt braucht manch eine Software länger zu laden, als eine andere. Vielleicht ist auch das Webpaket zu langsam für Ihre Seite. Aber genau, wie man als Kunde erwartet, dass das gekaufte Produkt schnell zu einem kommt, genauso schnell möchte man beim Surfen unterwegs sein. Die Jahre des Modems sind vorbei. Online-Shoppen kann richtig Spaß machen - Lassen Sie Ihre Webseite eine davon sein.

Mein Tipp: Testen Sie Ihre Seite auf allen Geräten, die Ihnen zur Verfügung stehen und damit das Ergebnis nicht verfälscht wird, leeren Sie vorher einmal den Cache aus Ihrem Browser.

 

Zusammenfassung:

 Achten Sie auf einen Domainnamen, den sich Ihr Kunde gut merken kann - idealerweise mit einem gängigen und richtig guten Slogan.

  • Als Domainendung sollte immer die nationale des eigenen Landes Vorrang haben. In unserem Fall *.de - gerne können Sie die *.com Domain gleich dazu buchen (mehr zu den Domainendungen und was sie bedeuten erfahren Sie in meinem  kostenlosen Ebook Ebook Wissen)
  • Der Text auf Ihrer Homepage ist für Ihre Kunden - schreiben Sie also nur was unbedingt sein muss.
  • Sie solltenIhren Kunden führen und es ihm leicht machen sich auf Ihrer Homepage zurechtzufinden. Wählen Sie immer eine einfache Menüführung
  • Die Ladezeit Ihrer Homepage darf schnell sein - bereits 5 Sekunden können einem, wie eine Ewigkeit vorkommen - oft klickt der Kunde nach dieser langen Wartezeit wieder weg.

 

Claudia Himmert, GraphicGarden

hallo, ich bin Claudia Himmert

Ich bin GraphicGarden. Ich erstelle Webseiten, die Ihr Business unterstützen. Lange Zeit war ich in der Werbebranche tätig und verbinde dieses Wissen heute erfolgreich mit einer vorwärts bringenden Business-Strategie für Webseiten. Auf dieser Seite erfahren Sie, was eine gute Webseite braucht, damit diese Sie in Ihrem Geschäftsfeld bestmöglich unterstützt.

Langweilige und unnütze Homepage-Auftritte waren gestern! Sparen Sie Zeit und Geld. Ich verhelfe Ihnen zu einer Homepage, die es echt drauf hat.